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Chief Social Media Officer (CSMO): eine Chance und eine Herausforderung für Unternehmen

Die Nutzung von Sozialen Medien steigt sowohl bei Unternehmenskunden als auch bei deren Angestellten ständig und schnell. Hier wird längst über alles diskutiert, beispielsweise über Unternehmen und deren Produkte. Es stellt sich hier die Frage, ob es notwendig ist, dass Unternehmen diese neuen Kommunikationskanäle nutzen um sich besser zu positionieren.

Wir wollen hier zuerst auf die Notwendigkeit und die Chancen einer Einstellung eines CSMO für Unternehmen eingehen. Es ist aber wichtig zu definieren wer für diese Stelle am besten geeignet ist.

Millionen von Nutzern tauschen Weltweit unbegrenzt Informationen auf sozialen  Medienplattformen. Unternehmen, die ihren Kunden näher sein wollen, haben hier die Möglichkeit an potenzielle Kunden ranzukommen und wettbewerbsfähig zu bleiben, da  es wahrscheinlich ist, dass der Konkurent schon auf die WEB 2.0 Plattformen umgestiegen ist. Was hier über Unternehmen oder von den Mitarbeitern der Unternehmen im Web geschrieben wird, könnte sowohl negativ als auch positiv das Image des Unternehmens betreffen. Neben anderen Tools des Wissensmanagements können Soziale Medien für die Kundenbetreuung genutzt werden.

Es ist also für Unternehmen eine Herausforderung die Kommunikation via Social Media intern und extern zu kontrollieren. Dies können wir durch das Beispiel des Unternehmens DELL verdeutlichen:

Im September 2009 veröffentlichte DELL versehentlich seine Quartalszahlen auf seinem Investor Relations-Blog einige Stunden vor ihrer offiziellen Bekanntgabe. Es dauerte nur etwa 20 Minuten bis das Unternehmen den Fehler  bemerkte, in dieser Zeit hatte sich die Information durch verschiedene Netzwerke und Social Media Plattformen wie „Stock Twits“ verbreitet, und in dieser Zeit wurden 23 Millionen Aktien gehandelt, was die Aktienkurse von DELL um 6% steigen ließ. Dieses Beispiel zeigt wie schnell Geschäfte durch Soziale Medien aus dem Ruder laufen können. Unternehmen müssen Social Media Plattformen ernst nehmen und darauf ständig unterwegs sein.

Der Chief Social Media Officer bietet Unternehmen die einmalige Chance ihre Kommunikation auf diesen Plattformen zu verbessern. EBAY erkannte das früh, und stellte deshalb Richard Brewer-Hay als Corporate Blogger ein. Ebay beschäftigt also jemanden, der speziell für die Social Media Aktivitäten des Unternehmens zuständig ist (ebayinkblog.com).

Unternehmen haben mit dem CSMO die Chance ihre Kommunikation deutlich zu verbessern. Intern wird er dafür sorgen Wissensmanagementansätze zu optimieren. Extern wird er mit offenem Ohr durch die sozialen Medien unterwegs sein: was wird über das Unternehmen gesagt, was machen die Wettbewerber? Das hier gesammelte Wissen wird er dann analysieren und wenn nötig Maßnahmen einleiten um das Image des Unternehmens zu pflegen. Hier wird er vor allem schnell und preiswert seine Zielgruppe erreichen können.

Dies beinhaltet eine enorme Verantwortung, weshalb die Person, die diese Stelle besetzen soll, bestimmte Voraussetzungen erfüllen muss: sehr gute Kenntnisse in Wissensmanagement, Marketing, PR, WEB 2.0 Anwendungen, Aufbau und Management von Online Contents, Projektmanagement und sie sollte außerdem sehr kommunikativ sein und soziale Kompetenzen besitzen, da sie bei ihrer Arbeit mit Menschen zu tun haben.

Es stellt sich die Frage, ob die Stelle von internen Leute besetzt werden sollte oder von externen. Die große Herausforderung liegt hier darin, dass der CSMO die Unternehmenstruktur sehr gut kennen muß. Das heißt, dass die Person zusätzlich zu den oben genannten Kenntnissen und Kompetenzen im Idealfall sehr lange im Unternehmen tätig gewesen sein sollte. Dies ist meistens nicht der Fall, da soziale Medien ein relativ neues Phänomen darstellen.

Informationswissenschafler erfüllen am Besten diesen Bedarf, müssen aber bei jedem Unternehmen, in dem sie anfangen, schnellstmöglich die Unternehmenskultur kennenlernen und sich darin gut vernetzen.

Meiner Meinung nach sollten Unternehmen zuerst  einer/einem ihrer erfahrenen PR-Angestellten die Leitung eines Social Media Teams übertragen. Diese Person kann dem Team Orientierung geben. Die Aufgaben selbst sollten am besten von Informationswissenschafftlern übernommen werden.

Ndongo Ndiaye

Literaturhinweis:

http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2010/09/IR-2.0-Soziale-Medien-in-der-Kapitalmarktkommunikation.pdf (27.01.2011)

http://www.besser20.de/stellenausschreibung-chief-social-media-officer/225/ (27.01.2011)

Sonja Gust von Loh. (2009). Evidenzbasiertes Wissensmanagement. 217-234

http://blog.sympra.de/2010/10/15/steuerung-statt-anarchie-moderne-unternehmen-brauchen-einen-chief-social-media-officer-csmo/ (27.01.2011)

Consulting: Booz & Company GmbH

Januar 28, 2011 2 Kommentare

 

 

 

 

Gründung
1914

Unternehmenssitz
London, United Kingdom
57 Büros in 33 Ländern

Unternehmensleitung
Joe Saddi, Chairman
Shumeet Banerji, CEO

Mitarbeiter
3.200

Umsatz
1,0 Mrd. $ (weltweit)

Branche
Strategieberatung

Produkte
Beratungsdienstleistungen

Website
www.booz.com

 

Unternehmen

Der Gründer des Unternehmens war Edwin George Booz im Jahre 1914. Seine Idee war es gewesen, dass Management Consulting ein wichtiges Instrument erfolgreicher Unternehmensführung werden sollte.

Seit der Gründung arbeitet Booz & Company GmbH eng mit seinen Kunden auf der ganzen Welt zusammen. Sie helfen ihnen, auf die stetig wachsenden Herausforderungen des Marktes zu reagieren und ermöglichen ihnen so nachhaltiges Wachstum.

 

Leistungen

Booz & Company GmbH ist ein branchenspezifisches Unternehmen. In diesem Unternehmen gibt es zwei Arten von Teams und zwar Industrie Teams und Funktionale Teams.

Die Industrie Teams sind branchenorientierte Teams, welche weltweit in Industrien wie z.B. Automobil- & Industriegüter, Energie & Chemie, Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Konsumgüter und Handel, Luft- & Raumfahrt, Medien, Öffentlicher Sektor, Telekommunikation & Technologie und Transport aktiv sind und verfügen über internationale Erfahrung in dem jeweiligen Marktumfeld.

Die funktionalen Teams arbeiten branchenübergreifend, d.h. sie führen das Industrie-Know-how und das Expertenwissen aus Strategie und  Management aus folgenden Inhalten zusammen:

  • Informationstechnologie
  • Operations
  • Organisation & Change
  • Sales & Marketing
  • Produkt & Service Innovationen
  • Strategische Simulation

 

Daten und Fakten

Booz & Company wurde im Jahre 1914  geründet. Derzeit sind sie im Besitz von rund 200 Partnern, mit 3.300 Mitarbeitern und Büros auf sechs Kontinenten. Sie gehören zu den führenden Strategieberatungen weltweit.

Das Unternehmen hat in folgenden Bereichen wie z.B. Strategie, Turnaround, Restrukturierung, Organisation, Operations, Systeme und Technologie umfassende Erfahrungen. Sie beraten über 75% der DAX-Konzerne und sind international für 400 Unternehmen der Fortune 500 tätig.

Seit 1965 ist Booz & Company in Deutschland aktiv. Das erste Büro wurde in Düsseldorf eröffnet. Im Laufe der Zeit entstanden weitere Büros in München, Frankfurt, Wien, Zürich, Berlin und Stuttgart.

 

Karriere

Are you Booz enough?

Was müssen Sie können?

  • hervorragende analytische und organisatorische Fähigkeiten
  • bestechendes Urteilsvermögen
  • in komplexen Informationen den entscheidenden Lösungshinweis finden

 

Wie sollten Sie auftreten?

  • Klartext sprechen bzw. schnell auf den Punkt kommen
  • integere, selbstbewusste und sympathische Person sein
  • Vertrauen entgegenbringen, da sie dem Klienten Kompetenz und Sicherheit vermitteln werden

 

Wie sollten Sie sein?

  • starker Teamgeist
  • diszipliniert, zuverlässig und offen für alles Neue

 

Sie sind Akademiker?

  • starten sie entweder als Consultant oder Senior Consultant
  • durch Trainings werden Ihre Fach-Kompetenzen erweitert, die für Klientenprojekte benötigt werden
  • nach ca. 2-3 Jahren können Sie eine hochklassige Business School besuchen oder sie machen Ihren Doktor


>  Online Bewerbung <

 

Kontaktdaten

Adresse:       Zollhof 8, D-40221 Düsseldorf
Tel:               +49 211  3890  118
Fax:              +49 211  3890  316

 

Weitere Informationen über Consulting finden Sie unter:

 

Quellen

 

Die Rolle des Chief Social Media Officer

Seit Neustem ist eine neue Position in größeren Unternehmen im Kommen. Es handelt sich hierbei um den Chief Social Media Officer (CSMO). Die Meinungen zu diesem Beruf sind jedoch immer noch sehr geteilt. So sehen manche diese Stelle als unverzichtbar in der heutigen Zeit, andere wiederum  sagen es handle sich hier einfach um einen weiteren Manager oder um eine reformierte Erweiterung des Chief Knowledge Officer (CKO).  Man muss jedoch beachten, dass bereits jetzt schon ähnliche Berufe in großen Unternehmen vorhanden sind, wie der Head of Social Web oder Head of Social Media. Die Van Marcke Group verkündetet sogar bereits am 11.Juli 2009, dass Philippe Borremans fortan die Position des CSMO in ihrem Unternehmen übernehmen wird.

Es stellt sich nun die Frage, was genau gehört zu dem Tätigkeitsbereich eines CSMO. In einer Stellenausschreibung könnten laut Christoph Rauhut und Joachim Heinz von www.besser20.de folgende Punkte auftauchen:

  • Planung, Einführung und Steuerung von Social Media-Anwendungen zur Verbesserung der internen und externen Kommunikation, Kollaboration und des Informationsaustausches
  • Koordination aller internen und externen Social Media Aktivitäten des Unternehmens über Abteilungsgrenzen hinweg
  • Entwicklung von Social Media Strategien und Konzepten
  • Management von internen Einführungsprojekten von Social Media Anwendungen
  • Etablierung von Anwendungsszenarien innerhalb der Social Media Anwendungen
  • Aufbau von Social Media Kanälen im Internet
  • Entwicklung und Durchführung von Marketing-Kampagnen und div. PR-Aktivitäten im Internet in enger Abstimmung mit dem Marketing und der Unternehmenskommunikation
  • Regelmäßige Auswertungen von Kennzahlen und Statistiken der internen und externen Social Media Aktivitäten
  • Direktes Reporting an den CEO/Vorstand

Der Aufgabenbereich sollte sich also nicht nur auf die Social Media Kanäle im Internet (Twitter, Facebook,  YouTube, etc.) beschränken, sondern auch die Planung, Steuerung und Implementierung dieser Plattformen. Dafür ist Übersicht und Kommunikation durch die Unternehmens Struktur und Organisation erforderlich. Es ist ein funktionsübergreifender Beruf bei dem ein Verständnis der Firmenziele vorhanden sein muss,  da zu viele Bereiche eines Unternehmens umfasst werden. Der CSMO spielt also eine zentrale Rolle in einem Unternehmen. Erst dann ist eine wirksame Verwirklichung durch Social Media möglich.

Anfangs wurde Social Media von Marketing Teams verwendet um Grundmarketing und PR Bemühungen zu betreiben. Heutzutage ist der Bereich des Social Media jedoch darüber hinausgewachsen. PR und Marketing spielen lediglich nur noch unterstützende Rollen. Grundlegend kann man, wie Joachim Heinz von www.besser20.de erfolgreich darstellt,  Social Media in diese Organisationsgruppen aufteilen:

  • Marketing
  • Kundenbetreuung
  • Kundenprogramme
  • Produktmanagement / R&D
  • IT
  • C-Suite
  • Operatives Geschäft

Um diese Bereiche jedoch erfolgreich über Social Media darzustellen und zu führen, ist ein gewisser Einfluss in die Organisationsstrukturen des Unternehmens erforderlich. Der CSMO erhält also eine strategische und operative Führungsrolle. Dies ist jedoch mit Problemen verbunden, da in Unternehmen eine bereits festgelegte Struktur festgelegt und der CSMO in diese horizontal und vertikal vernetzt werden muss.

Seit der Verbreitung und dem leichtem Zugang zum Internet, birgt der Vertrieb von Social Media für Unternehmen große Vorteile. Es war noch nie so einfach, eine der Art große Zahl und Kunden zu erreichen. Als Beispiel lässt Tchibo teilweiße seine Produkte durch Kunden entwickeln und Dell lässt sich auf diesem Wege Ideen geben. In diesem Bereich des B2C Social Media, ist es also Aufgabe des CSMO Informationen zu erschließen, filtern und dem CEO vorzutragen. IBM ist für ihr Programm Listening for Leads bekannt. Dort bewerten Volontäre durch Social Media das Unternehmen und führen zu einer Verbesserung der Geschäftsgelegenheiten. Somit kann der CSMO kundenflexibel reagieren und eine große Zufriedenheit sicherstellen. Verkaufshinweise, die aus solchen Programmen erschlossen werden, bringen dem Unternehmen nicht selten Beträge in Millionenhöhe ein.

Bei dem B2B Social Media stehen die Unternehmen in Kontakt mit angesehen Experten, die sich in ihren Bereichen bestens auskennen. Dies ermöglicht eine gezielte und angepasste Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Firmen.

Auch wenn die Notwendigkeit des CSMO immer noch sehr umstritten ist, lässt sich durch die gesellschaftliche und wirtschaftliche Weiterentwicklung des Web2.0 schnell der neue Weg erkennen. Das Web2.0 entwickelt sich zu einem Social Business, bei dem ein CSMO unverzichtbar ist.

 

Quellen:

http://www.besser20.de/cfp-chief-social-media-officer-workshop-auf-der-informatik2010-in-leipzig/1078/
http://www.besser20.de/stellenausschreibung-chief-social-media-officer/225/
http://www.besser20.de/warum-der-chief-social-media-officer-kommen-wird/392/
http://www.emarketer.com/blog/index.php/case-study-ibm-drives-millions-dollars-worth-sales-leads-social-media

Wirtschaft – Social Media im Unternehmen

Neben den Engagements zahlreicher Unternehmen in Social Networks und anderen Anwendungen profitiert auch die interne Kommunikation zunehmend von den neuen Technologien der Social Media. Das Management muss mit einem stetig steigenden Informationsvolumen arbeiten, umfangreichere Prozesse müssen immer schneller abgewickelt werden. Dabei stellen Social Media Tools einige nützliche Funktionen zur Verfügung.

Das Wiki

So lassen sich etwa durch interne Wikis Prozessabläufe oder Best-Practice-Beispiele archivieren. Auch Hintergrundinformationen etwa zum Werdegang des Unternehmens können hier gesammelt werden. Die Artikel können etwa beim Einarbeiten neuer Mitarbeiter oder als Inspirationsquelle für Neuentwicklungen genutzt werden. Durch die Möglichkeit, Artikel untereinander zu verknüpfen, wird zusätzlich Zeit eingespart. Wie beim Wiki üblich, erfolgt die Qualitätskontrolle der Texte kollaborativ, alle Mitarbeiter sind für die Pflege und Weiterentwicklung der Wissenssammlung verantwortlich. Dass sich gerade dieses Tool in der Belegschaft etablieren muss, stellt zwar eine deutliche Akzeptanz-Hürde dar, wird jedoch durch die Bekanntheit der Struktur von Wiki-Software teilweise relativiert. Viele Nutzer werden zumindest den bekanntesten Vertreter der Wiki-Technologie aus dem privaten Gebrauch kennen.

Eine weitere Barrieren ist die natürliche Hemmschwelle, eigenes Wissen der Allgemeinheit preiszugeben bzw. die Angst, sich dadurch ersetzbar zu machen.

Der Vodcast

Zur Weitergabe von Arbeitsabläufen ist auch der Video-Podcast (kurz: Vodcast) geeignet. Mithilfe dieses Tools ist es möglich, auch praktische Abläufe ohne die Notwendigkeit eines statischen Texts weiterzugeben. So helfen sie beim Anlernen neuer Mitarbeiter oder dienen als Gedankenstütze im Falle einer Unsicherheit. Die British Library setzt diese Form der Wissensvermittlung ein.

Der Blog

Auch interne Blogs dienen der Kommunikation zwischen den Mitarbeitern, basieren allerdings auf dem „One to Many“-Prinzip. Daher werden sie verstärkt für Mitteilungen der Führungsetagen an die Belegschaft verwendet. Denkbar sind etwa Artikel über Errungenschaften aus Forschung und Entwicklung oder Weiterbildungsmaßnahmen. Die Hürden bei der langfristigen Etablierung eines Unternehmens-Blogs sind der Zeitaufwand und die Anforderung, stets aktuelle Informationen bereitzustellen. Dafür sind Blogs geeignet, flache Hierarchien zu fördern, da sie einen direkten Kanal zwischen Unternehmensebenen schaffen.

Ein erfolgreiches Beispiel für ein offeneres Blog-System ist der Daimler-Blog, in dem auch Mitarbeiter außerhalb des Führungsstabs Beiträge veröffentlichen können.

Viele weitere Social Media Tools können für die Verbesserung firmen-interner Informationsflüsse verwendet werden. So erweitern Instant Messenger oder Newsgroups das Spektrum der Kommunikationsmedien. Prozess- und Zeitplanung profitieren von Technologien, die von allen Beteiligten genutzt werden können, wie Online-Kalendern oder Systemen zur Organisation von Zuständigkeiten.

Warum Unternehmen Social Media nutzen

Die zunehmende Fülle an Informationen, mit der sich Unternehmen unter anderem durch das Internet konfrontiert sehen, kann nur strukturiert zur Verbesserung der Unternehmensqualität beitragen. Diese Aufgabe müssen alle Mitarbeiter leisten. Die Technologien des Social Web unterstützen diesen gemeinschaftlichen Ansatz. Weiterhin führen vor allem die Tendenz zu flachen Hierarchien und hoher Innovationsdruck zu einem guten Nährboden für die kollaborativen Ideen des Social Web. Gleichzeitig steigt die Bedeutung einzelner Experten im Unternehmen. Es gilt, diese Experten mit allen Mitarbeitern zu vernetzen, um den Zugriff auf ihr Wissen zu garantieren. Firmeninterne Social Networks nach dem Prinzip der Yellow Pages können diesen Vorgang technisch unterstützen.

Die BIALL präsentiert ihr Social-Media-Konzept

Um das Konzept mit dem größten Mehrwert zu generieren, sollten Unternehmen den Grad ihrer internen Vernetzung in erster Linie am eigenen Bedarf messen. Die British & Irish Association of Law Librarians (BIALL) unterstützt mit Social Software beispielweise ihr Innovationsmanagement. Die Vereinigung misst den Dimensionen Kommunikation und Kollaboration dabei große Wichtigkeit bei. Es gehe darum, die Ideen sichtbar zu machen, beschreibt James Mullan (Web Commitee Chair der BIALL) die Grundidee. Im nächsten Schritt müsse geklärt werden, welche Technologien intern und extern eingesetzt werden sollen. Die Rechtsvereinigung setzt die externe Kommunikation via Facebook und LinkedIn primär zur Akquise von neuen Kontakten ein. Ein Engagement bei Twitter sei aufgrund der Nachrichtenkürze eher ungeeignet.

Der Fokus des Social-Media-Konzepts liegt hingegen auf der internen Kommunikation. Hier nutzt die BIALL unter anderem Blogs zur Analyse von Rechtsbeschlüssen. Durch die Möglichkeit, die Beiträge zu kommentieren, entstehe Innovation, erläutert James Mullan. Zudem werden die wichtigsten Informationen unter dem Titel „Key Knowledge Sharing“ in einem Wiki aufbereitet und allen Mitarbeitern zugänglich gemacht. Die Association verfügt weiter über ein eigenes Social Network, das im Intranet zu finden ist. Ein solches Intranet zählt nicht zu Social Media, da es nur als Träger für Social Software fungiert.

Social Media in der Wirtschaftsinformationsbranche

Auch deutsche Unternehmen setzen vermehrt auf die Nutzung von Social Media Tools. So nutzt das Webportal für Firmeninformationen des Unternehmens creditreform intern ein Wiki-System, um akquiriertes Wissen zu archivieren und unnötige Suchen zu vermeiden. Das Wiki dient hier gleichermaßen als Nachschlagewerk für Faktenwissen und als Sammlung für Ansprechpartner. Es bildet unter anderem eine praktische Einstiegshilfe für neue Mitarbeiter.

Zu Pflege und Weiterentwicklung des Wikis sind alle Mitarbeiter angehalten, es gibt jedoch keine Verpflichtung dazu.

Zusätzlich wird eine Mind Map als kollaboratives Tool für das interne Innovationsmanagement eingesetzt. Zuständigkeiten und Ideen werden hier grafisch aufgearbeitet und können über eine Chat-Funktion diskutiert werden. Weiterhin dienen die Werkzeuge „Social Sharing“ und „Social Bookmarking“ der Weitergabe von Webinhalten zwischen den Mitarbeitern.

Vor- und Nachteile von Social Media im Unternehmen

Alle vorgestellten Technologien haben das Potential, Arbeit und Zeit einzusparen – wenn man zuvor beides investiert. So muss das Unternehmen seinen Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, regelmäßig qualitative Beiträge zu verfassen. Dies trifft speziell auf die Anwendung von Blogs und Wikis zu. Letztere müssen zudem geprüft und gegebenenfalls korrigiert werden.

Beides erfordert die Akzeptanz der Mitarbeiter, die unter Umständen erarbeitet werden muss. Social-Media-Konzepte müssen also aus der Überzeugung erwachsen, dass ein funktionierendes System allen Beteiligten nutzt.

Werden diese Barrieren überwunden, sind Social Media Tools eine günstige Maßnahme, um Informationsflüsse und Kommunikationsabläufe im Unternehmen zu verbessern und gleichzeitig die Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Arbeitgeber zu stärken. Derzeit wird – laut einer Studie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung – der allgemein verbesserte Zugang zu Informationen als wichtigster Vorteil gehandelt.

Quellen:

Beuke, A. (18.01.2011). Web 2.0 – Revolution im Wissensmanagement. Wirtschaft-Regional.net, auf http://www.wirtschaft-regional.net/?p=13267.
Burg, T. & Pircher, R. (2006). Social Software im Unternehmen. In: Wissensmanagement 3/06, S. 26-28.
Gust von Loh, S. (2009). Evidenzbasiertes Wissensmanagement. Wiesbaden: Gabler.
Gust von Loh, S. (Januar 2011). Web 2.0 im Wissensmanagement – Vorlesungspräsentation. Düsseldorf.
Möller, S. (15. Juli 2010). Neue Kommunikationsformen im Internet. Abgerufen am 22. Januar 2011 von http://www.telemedicus.info/uploads/Dokumente/Moeller_Kommunikationsinstrumente_Social_Web.pdf
Mullan, J. (30. 11 2010). Using Social Media To Drive Innovation. London: BIALL.
Peters, I. & Stock, W.G. (2007). Kommunikation im Web 2.0: Web 2.0 im Unternehmen. In: Wissensmanagement 4/07, S. 22-24.
Schmidt, H. (18.01.2011). Social Media lohnt sich für Unternehmen. FAZ.NET, auf http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2011/01/18/social-media-lohnt-sich-fuer-unternehmen.aspx.
Aufzeichnungen Online Information 2010: Mullan, J. Using social Media to drive Innovation
http://blog.daimler.de/. Aufgerufen am 25.01.2010.

E-Learning und Digital Library

Januar 26, 2011 4 Kommentare

E-Learning:

Bezeichnet alle Formen von Lernen, bei denen digitale Medien für die Präsentation und Verteilung von Lernmaterialien zum Einsatz kommen.

Der elektronische Semesterapperat Uni Düsseldorf und die E-Learning-Plattform Ilias sind Beispiele für Dokumenten-Server-Systeme, die beim E-Learning zur Unterstützung eingesetzt werden können.

Die drei Rollen der „Digital Library“ beim E-Learning

Praktische Frage: Wie ist Wissen für die Benutzer zugänglich?

Bei der heutigen Flut an Fachpublikationen ist es für den einzelnen Benutzer (Wissenschaftler, Dozenten, Studierende usw.) schon allein finanziell nicht möglich alle relevanten Titel oder ein Abonnement für jede wichtige Fachzeitschrift zu erwerben.

Dementsprechend ist es die Aufgabe einer wissenschaftlichen „Digitalen Library“ für die Wissensteilung von Dokumenten aus nur beschränkt zugänglichen Datenbanken zu sorgen.

Zum Beispiel über Campuslizenzen oder im Verbund mit anderen Bibliotheken über Nationallizenzen. Wie im Beispiel das DBIS (Datenbank Infosystem) der ULB Düsseldorf

Kulturelle Rolle: Wissen und kulturelles Erbe bewahren

Das heißt also, Originale zu konservieren und den Benutzern digital zur Verfügung zu stellen. (z.B. Digitale Sammlung der Erzbischöflichen Bibliothek zu Paderborn)

Dabei müssen Dokumente inhaltlich so erschlossen werden, so dass die für den Informationsbedarf der Benutzer die relevanten Dokumente leicht gefunden werden können. Dabei rücken die klassischen Notationen in herkömmlichen Büchereien zu Gunsten von Thesauri und mittlerweile verstärkt auch Folksonomies in den Hintergrund. (Siehe die Online-Kataloge der British Library [Weitere Hintergrundinfos: The British Library – Bibliothek in der Praxis])

Sozialer Aspekt: Bibliotheken bringen Menschen und ihre Ideen zusammen

Mit Werkzeuge aus dem Baukasten des „Web 2.0“ kann eine „Digitale Bücherei“ unabhängig von den Öffnungszeiten Wissen zur Verfügung stellen. Durch Vernetzung der Benutzer über „Social Media“-Funktionalität des Websites einer Bücherei entsteht eine enger Bindung der Benutzer an die Bibliothek. Durch Tagging-Funktionalität lässt sich mit Hilfe der Benutzer eine neue Form der Inhaltserschließung erreichen. Die die herkömmliche Verschlagwortung durch professionelle Indexierer nicht zwangsläufig ersetzt, aber die den Benutzern und Bibliothekaren einen andere Zugang zu Inhalten gewährt.

Beispiele aus dem „Web 2.0“-Baukasten:

  • Blogs von Bibliothekaren
  • Einbindung von z.B. del.icio.us und Bibsonomy
  • Amazon-ähnliche Empfehlungs-Systeme
  • Einbindung von Google-Features

Konkrete Umsetzung?

In der informationswissenschaftlichen Öffentlichkeiten erhält das Thema „Bibliothek 2.0“ viel Aufmerksamkeit, aber es fehlt häufig an der konkreten Umsetzung. Die Einbindung von „Social Media“ ist bei vielen Bibliothekaren immer noch anrüchig und unwissenschaftlich.

Um Bibliotheken als „Hort des Wissens“ zu erhalten und diese Stellung nicht an Wikipedia, Google, Bing und Co zu verlieren, müssen Bibliothekare sich nicht mehr nur als Verwalter von physikalisch vorhandenen Büchern sehen. Sie müssen zeigen das Wissen nicht nur das ist, was im WWW über Suchmaschinen zugänglich ist.

Sie müssen statt dessen ihre eigenen Informations-Professionalität nutzen, den Benutzern mit Hilfe von „Web 2.0“-Angeboten (z. B. Tagging) das in Bibliotheken vorhandene Wissen zu erschliessen und die Medien-Kompetenz der Nutzer erweitern.

Berufsfelder

Das Berufsfeld des Bibliothekars und des Informationswissenschaftlers werden sich durch das langsame Umdenken ähnlicher. Die Kompetenzen, die unser Studiengang vermittelt, werden im Bibliothekswesen mehr an Bedeutung gewinnen

The British Library – Bibliothek in der Praxis

Die Nationalbibliothek des Vereinigten Königreichs verfügt über eine Sammlung von insgesamt 150 Mio. Werke. Die Medienwerke bestehen aus 58 Mio. Patente, 14 Mio. Bücher, 8 Mio. Briefmarken, 3 Mio. Tonträger und 920.000 Zeitschriften bzw. Zeitungsartikel. Die Bibliothek hat drei Standorte: die British Library in London (St. Pancras), Newspaper Library in London (Colindale) und British Library in Boston SPA (Yorkshire). In der Bibliothek befinden sich Plätze für 1.200 Leser, pro Tag kommen 16.000 Besucher, pro Jahr nutzen 6 Mio. Menschen den Online Katalog und 40.000 besuchen den Lesesaal. Der Leitgedanke ist der Erhalt des intellektuellen, nationalen Gedächtnisses.

Der Internetauftritt umfängt 10.000 Webseiten, 90.000 Bilder/Tondateien unter „Collect Britin“, 9 Mio. Artikel aus 20.000 Top-Zeitschriften und 13 Mio. Datensätze im Katalog. Die Recherche im Katalog ist durch Tags, einfache und erweiterte Suche möglich.

Könnte die British Library eine Bibliothek 2.0 genannt werden? Dieser Begriff lehnt sich an die Begrifflichkeit des Web 2.0 an. Im Zeitalter des Internets alles wird schneller, ortsunabhängiger und kostengünstiger zugänglich. Die Erwartungen der Nutzer werden dementsprechend anders und unterliegen auch einem Wandel. Von den Bibliotheken wird das Umdenken erwartet. Um dabei zu bleiben müssen sie sich für die Digitalisierung und Einbindung in das Internet entscheiden. Durch Nutzung der Web 2.0 Services können die Bibliotheken den Nutzern näher kommen. Weil die Grundidee der Web 2.0 Services ist eine kollaborative Arbeit und aktive Beteiligung von möglichst vielen Personen, kann es sogar dazu kommen, dass es eine Bibliothek entsteht in der der Benutzer mitarbeitet und dadurch Teil des Bibliotheksbetriebs wird. Es kommt zu Verschiebung der Rollenverteilung zwischen professionellen Bibliothekaren, die das Wissen aufbereiten und den Nutzern die ursprünglich nur passiv von den fertiggestellten Ergebnissen profitiert haben.

Die British Library hat den Wandel erkannt und die entsprechende Schritte unternommen um die Nutzer der Bibliothek nicht zu verlieren.

Es wurde eine Strategie für die Jahre 2008 – 2011 entwickelt, welche die Verantwortung für den Erhalt dokumentierter Historie und Sicherung des digitalen und physischen Zugangs zu kontemporären Wissen umfasste. Es sollte eine ausreichend große Menge an Digitalisaten geschaffen werden und die bereits implementierte Strukturen sollten als Grundstock für ein neues „Digital Research Center“ ausgebaut werden. Dadurch sollten die kulturellen Angebote sowohl vor Ort als auch im Internet weitergeführt werden. Die technische Infrastruktur sollte auch verbessert werden um die bestehende Systeme zu unterstützen und zwar die adäquate Hard- und Software und die Speicherung sowohl wie Zugang zu Digitalisaten (vor allem mehrere Speicherorte). Man bemühte sich an die Erwartungen der Nutzer anzupassen und der Fokus wurde stark auf Kollaboration gelegt und zwar durch den Einbau von vielen Web 2.0 Angeboten.

Das „Digital Programme“ sollte einen umfassenden und zuverlässigen Management-System für Digitalisaten schaffen. Das System verfügt über solche Funktionen wie dauerhafte Aufnahmen, Speicherung und Erhalt aller Formen digitalen Materials und Zugang zu den Digitalisaten durch zeitgerechte Anwendungen wie e-Ressourcen, virtuelle Tools und kollaborative Netzwerke. Digitalisiert wurden 20 Mio. Seiten von Literatur aus dem 19. Jhdt. (aus ca. 80.000 Büchern), 1 Mio. Seiten historischer Zeitungen, 4.000 Std. Audiodateien und 100.000 Seiten griechischer Manuskripte.

Aus dem Jahresbericht 2009/2010 geht hervor, dass bereits der 500.000te Medienwerk zum Digital Library System hinzugefügt wurde und dass es bereits 65.000 Digitalisate von Büchern aus dem 19. Jhdt. und über 3 Mio. Seiten historischer Zeitungen gibt. Es wurden auch virtuell alle Teile einer der zwei ältesten Bibeln (Teile in London, Leipzig, Ägypten, St. Petersburg) zusammengefügt. Es wurde Teil am IMPACT-Projekt (Improving Access to Text) genommen und es wurden viele Webanwendungen in den Bereichen Wissenschaft, Technik und Medizin unterstützt, unter anderem durch Mitarbeit an dem Wissenschaftsportal – http://www.worldwidescience.org (mit dem gleichzeitigen Zugang zu über 50 Datenbanken). Die Preservation Advisory Centre unterstützt dem Erhalt von Sammlungen durch Trainingsangebote und Bereitstellung von Informationen und notwendigen Tools. Die Ergebnisse der Arbeit sind z.B. Podcasts – Informationen zu Medienwerken, Vorträge zu Ausstellungen und E-Learning. Der E-Lerarning Angebot besteht aus vielen Teilen, wie „Culture&Knowledge“, „Creative Research Visits and Workshops Citizenship History“, „Arts & Images“ und „Language & literature“ (Audiodateien zu Poesie, Karten). Der nächste Resultat der Arbeit ist die Online-Galery. Sie umfasst eine Suchfunktion (auch über Tag-Cloud), hervorgehobene Schwerpunkte (mit Links zu Online-Ausstellungen), Highlights Tour (Vorstellung der 15 größten Schätze der Bibliothek) und Personal Galleries. In den Personal Galleries kann man einzelne Objekte der Online Gallery individuell auswählen und zu einer neuen Galerie zusammenfügen. Überdies gibt es „Virtual books“ – als Einführung in Turning the Pages, mit Links zu einzelnen Büchern und „Online Exhibition“, welche verschiedene Ausstellungen umfasst. Und schließlich „Your Stories“ und Blogs mit Erfahrungen einzelner Nutzer in Bezug auf die British Library, wo verschiedene Themen besprochen werden können.

Es wurden bereits Ziele für das Jahr 2020 gesetzt. In allgemeiner Vision sollen die PCs durch mobile Geräte ersetzt werden und die Institutionen sollen einen Wandel zu Gunsten deren Effizienz und Wert durchgehen. Es soll eine stetige und schnelle Veränderung von Technologien geben – „Technology will be in a constant state of beta“, welche den kulturellen Diskurs ermöglichen und fördern sollen. Es sollen der Konsum von Medien bei jungen Leuten und die Erwartungen und Anforderung der Nutzer ansteigen – „Digital natives will assume everything’s on the web“. Es wird auch mehr kollaborative Elemente beim Lernen geben. Ein konkretes Ziel der British Library ist die führende Position in einem globalen Informationsnetzwerk als Beitrag zu wachsendem Weltwissen zu haben. Die Wissenszugänge für kommende Generationen sollen garantiert werden und die Research Communities in sozialem und ökonomischem Nutzen unterstützt. Kurz gesagt, das kulturelle Leben des Vereinigten Königreichs soll bereichert werden.

Quellen:
http://www.oreilly.de/artikel/web20.html
http://www.bl.uk/
Danowski, Patrick, Heller, Lambert: Bibliothek 2.0: Die Bibliothek der Zukunft?. In: Bibliotheksdienst 11/2006, S. 1256 – 1271

Fallbeispiel Starbucks (Social Media für Unternehmen)

Januar 19, 2011 Kommentare aus

Rückblick

Frühere Artikel erklärten bereits, was Social Media ist und was unter b2b und b2c verstanden wird. Nachdem Möglichkeiten des SEM und SMO sowie Verfahren der Modernen Martkforschung besprochen wurden, wird nun auf ein konkretes Fallbeispiel eingegangen.

Wozu brauche ich Social Media als Unternehmen?

Social Media Websiten geben dem Unternehmen eine kostengünstige und einfache Alternative, Kunden auf einem attraktiven Weg anzusprechen und so die Kundenbeziehung zu verbessern. Starbucks ist auf:

  • Twitter,
  • Youtube,
  • Facebook,
  • Flickr,
  • sowie durch eigene Projekte

vertreten. Auf Facebook werden Firmeninformationen in Form von Videos, Bildern und Nachrichten gegeben; YouTube ist auch eher ein Werbekanal; interessant ist die nicht-offizielle Flickr Gruppe, sowie der Twitter Feed. Speziell Twitter ermöglicht es Nutzern konkrete Vorschläge zu unterbreiten, auf Dienstleistungen und Produkte einzugehen, Kritik und Anregungen zu geben, die — sehr wichtig — auch von offizieller Stelle beantwortet werden.

Zudem verfolgt Starbucks die bereits angesprochenen eigenen Projekte, etwa My Starbucks Ideas (Kundenvorschläge und Anregungen), die dann auf My Ideas In Action präsentiert werden, wenn sie Verwendung finden. Zusätzlich wendet sich Starbucks mit einem Iphone Ap und anderen Social Media Sites an die Kunden, was eine recht breite Streuung der Informationskanäle bedeutet. Es ist sicherlich von Interesse für Starbucks, Kunden aus unterschiedlichen Bereichen anzusprechen, was durch viele unterschiedliche Informationskanäle begünstigt wird.
Generell nutzt Starbucks somit Social Media Sites zur Kundengewinnung und Kundenbindung, erprobt verschiedene Kontaktwege und schneidet dadurch im Social Media Ranking besser ab, als viele andere Unternehmen. Da keines der betrachteten Verfahren einen Algorithmus nennt, sowie die Achsen anständig beschriftet, sei nur auf Engagement DB sowie auf fameaccount verwiesen. Dieser Artikel basiert zum Großteil auf einer Präsentation von Johannes Gronewald, bei dem ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bedanken will.

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