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CoP – Erfahrungsberichte zum Thema Lernen in einer Gemeinschaft

Dezember 12, 2010 1 Kommentar

1.

Ich habe im Jahr 2004 ein Praktikum in einer Metallfirma in Neuss absolviert. Zu meinen Tätigkeit im Betrieb gehörten anfangs nur Kaffee kochen und sauber machen. Zu meinem Bedauern hat mir das Praktikum anfangs keinen Spaß gemacht, weil ich mit der Absicht um etwas zu lernen dieses Unternehmen gewählt hatte. Ich musste die Unternehemnsleiterin bitten mir andere Aufgaben zu geben, damit ich auch wirklich was lernen konnte. Sie hat mich in die Aufgaebn des Betriebes eingeführt und mir alles gezeigt. Nach einer Woche durfte ich mich dann auch mit den Aufgaben des Unternehmens befassen, bei denen mir wirklich alle Mitarbeiter des Unternehmens geholfen haben. Natürlich mussten die erledigten Aufgaben durch die Mitarbeiter kontrolliert werden, erst dann war die Aufgabe auch wirklich erledigt. Eine Gemeinschaft gab es in diesem Unternehmen nur in dem Sinne, dass wirklich alle aufeinander eingespielt waren. Jeder hat dem anderen geholfen, wo er konnte. Im Großen und Ganzen herrschte eine sehr lockere und angenehme Atmosphäre in diesem Unternehmen.

2.

Ein Freund von mir hat in einer Medienagentur vor kurzer Zeit ein Praktikum absolviert. Zu seinen Tätigkeiten gehörten zu Beginn des Praktikums ebenfalls nur Kaffe kochen, kopieren und sauber machen. Auch er wurde nach einigen Tagen in die Projekte des Betriebes eingeführt und durfte bei der Erledigung der Aufgaben zugucken. Da er aber nur der Praktikant war, durfte er sich mit den wichtigen Tätigkeit, wie Webdesign oder Grafikdesign nicht auseinander setzen. Jedoch durfte er innerhalb kurzer Zeit die Datenbankpflege übernehmen, aber auch diese wurden von dem Geschäftsführer erst konntrolliert bevor die Aufgabe für erledigt erklärt wurde. Bei Fragen konnte er sich direkt an die Mitarbeiter wenden, die im jederzeit versucht haben zu helfen und die Fragen zu beantworten. Auch bei ihm herrschte eine lockere und angenehme Atmosphäre, was vielleicht auch überwiegend daran lag, dass das Unternehmen aus einem sehr jungen und dynamischen Team bestand. Das Wissen wurde direkt unter den Mitarbeitern ausgetauscht, während des Lösens eines bestimmten  Problems.

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CoP – Erfahrungsberichte zum Thema Lernen in einer Gemeinschaft

Dezember 12, 2010 1 Kommentar

CoP – Erfahrungsberichte zum Thema Lernen in einer Gemeinschaft

Mein Praktikum habe ich im Jahr 2010 in einer Beteiligungsfirma absolviert. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Beratung und Investition und sucht nach Unternehmen, die in den iranischen Markt investieren bzw. mit iranischen Unternehmen kooperieren möchten. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, dass die Unternehmen voneinander profitieren in dem sie Entwicklungen und Knowhow bis zu einem gewissen Grad miteinander austauschen. Meine Aufgaben waren vielfältig und würden mir nach und nach zugewiesen. Am Anfang dürfte ich die anderen Mitarbeiter beim Arbeiten beobachten und kleine Aufgaben übernehmen. Nach kurzer zeit war mir gestattet an Meetings teilzunehmen. Nach ca. 3 Wochen habe ich mit den Arbeitskollegen im Iran kommuniziert, dies geschah über einen Emailserver bei den wichtigen Informationen. Kurze Absprachen sind über oovoo oder Skype erfolgt.  Bei Informationslücken musste ich meine Arbeitskollegen um Hilfe bitten oder selbst im Internet recherchieren. Trotz eines zum Teil sehr gut eingerichteten Intranet sind die meisten Kommunikationen über Skype oder das Telefon erfolgt. Für die meisten Mitarbeiter war das Arbeiten mit dem Intranet kompliziert und Arbeitsaufwendig. Im Unternehmen legt man einen großen Wert auf implizites Wissen und meistens lernen die „Neulinge“ alles in dem sie den erfahrenen über die Schulter schauen.

 

Ein Bekannter hat als Skripter ein praktikum  bei der Sendung Xdiaries absolviert.In den ersten 3 Wochen dürfte er einem Skripter und seinen Tätigkeiten beobachten und sich so das nötige Wissen aneignen. Insgesamt hatte er die Möglichkeit die Arbeitsabläufe von 3 verschiedenen Skripter zu beäugen. Nach 3 Wochen war ihm gestattet selbst die Tätigkeiten eines Skripters auszuführen, wobei er in den ersten 3 Tagen von einem erfahrenen Skripter begleitet würden ist. Er dürfte an Meetings teilnehmen. Feierabendbier gehörte zur Teamskultur. Er erwähnte, dass dabei viel über den vergangenen Arbeitstag geplaudert würde.

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